Feinstaub

Die gesundheitsschädliche Wirkung von Feinstaub ist eindeutig nachgewiesen. Gerade die krebserregende Wirkung von Dieselruß (Kerosin ist ein Dieselkraftstoff) ist besonders gut untersucht. Vor allem bei Starts werden Ultrafeinpartikel in hoher Anzahl und Konzentration in die für den Menschen relevanten Luftschichten eingebracht. Bei Verbrennungsprozessen durch Motoren entsteht eine enorme Masse an hoch toxischen Verbindungen (Benzole, Toluole, Xylole etc.), mit denen Feinstaub beladen ist.

Feinstaub ist schon bei kurzfristigen Erhöhungen akut gesundheitsgefährdend. Bei langfristiger Einwirkung ist die Gefahr umso höher. Gesundheitliche Effekte betreffen sowohl das Herz- und Kreislaufsystem, als auch die Lunge und die Säuglingssterblichkeit.

Kerosin steht seit 2012 auf der Liste der krebserregenden Substanzen der WHO. Zwischen Jänner und März 2017 herrschte in Österreich bereits an 19 Tage Feinstaubalarm. Dies entspricht doppelt so vielen Tage wie im gesamten Jahr 2016.

Bei der 3. Piste wird bei der Feinstaubbelastung grob getrickst. Die Ermittlung der zu erwartenden Belastung erfolgt ohne Einbeziehung der Vorbelastungen aus dem bestehenden Betrieb.

Der Dieselskandal hat Manipulationen bei Abgasmessungen aufgezeigt, die sämtliche bisherigen Berechnungen der Luftschadstoffe, die durch den Straßenverkehr verursacht werden, in Frage stellen. Rechnet man noch die Emissionen aus dem Flugverkehr hinzu, können die Grenzwerte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr eingehalten werden.

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